Am 31. Jänner und 1. Februar fand mit „The Things Conference“ eines der größten Events zum Thema LoRa und LoRaWANTM in Amsterdam statt. Das SENS Technik Team war vor Ort und hat sich die neuesten Entwicklungen und Trends abgeholt.

Eine wesentliches Take Away der Konferenz war der Umstand, dass LoRaWANTM längst von der ersten Sturm und Drang Phase in eine gereifte Technologie übergangen ist, was vor allem den Mitgliedern der LoRa Alliance zu verdanken ist. Die Vorträge auf der Konferenz fokussierten dementsprechend auf Themen wie Best Practices und der Usability der Technologie. Weitere Themen waren FUOTA (Firmware Update Over The Air), Roaming und Geolocation.

LoRa-Technologie „live“

Neben der LoRaWANTM-Architektur wurden auch viele Use Cases vorgestellt. Namhafte Firmen wie die Deutsche Bahn macht ihre Bahnhöfe smarter, Lufthansa setzt die  LoRa-Technologie in der Asset Verfolgung oder bei Wartungsarbeiten ein. Positv herausgestochen aus der Vielzahl der möglichen Anwendungen waren für unser Team die Anwendungen im Bereich Umweltschutz wie z.B.  LoRaWANTM Konnektivität beim Schutz der Tierwelt oder durch Messung der Luftqualität einen positiven Beitrag leistet.

LoRaWAN, FUOTA, SDR ??

Nicht nur auf der Things Conference sondern auch auf anderen Veranstaltungen und durch zahlereiche Medienberichte, wird klar, dass die Digitalisierung gekommen ist um zu bleiben. Da die schiere Masse an „digital“ einen leicht überwältigen möchten wir Ihnen unsere Herangehensweise zur Entwicklung einer effektiven Digitalisierungslösung vorstellen.

Schritt 1:

Workshop

Den ersten Schritt starten wir mit einem Workshop. Im Rahmen dieses Workshops werden  potentielle Digitalisierungslösungen, objektiv auf ihr Unternehmen und ihre Prozesse abgestimmt und definiert. Hier wird sich herausstellen für welche Bereiche IoT-Lösungen sinnvoll sind und welche Bereiche „analog“ bleiben sollten. Es wird sich auch zeigen, welche Technologie die geeignetste für die definierte Lösung ist.

Mit LoRaWANTM können zum Beispiel eine Vielzahl von Anwendungen realisiert werden, deswegen bezeichnet man die mit LoRa realisierten Anwendungen auch als „Massen-IoT“. Die Technologie findet Verwendung in den Bereichen Metering, Umwelt und Landwirtschaft, Industrie, Produktion, Gebäudemanagement, Tracking und vielen weiteren. Das Potential der zu vernetzenden Sensoren ist groß, die benötigte Datenrate pro Nachricht niedrig. Durch die lange Batterielaufzeit von bis zu 10 Jahren sind bei der Vernetzung einer großen Anzahl von Geräten die Abbildung wirtschaftlicher Geschäftsmodelle und die Nachhaltigkeit gewährleistet.

Schritt 2:

Proof of Concept

Im zweiten Schritt wird die definierte Lösung im Rahmen eines Proof-of Concept auf die technische und kommerzielle Machbarkeit geprüft. Der Proof of Concept beinhaltet die Netzplanung und die Herstellung der LoRaWANTM-Versorgung, den Applikationsaufbau und Bereitstellung der API-Zugriffe sowie Aufbau einer Benutzeroberfläche (z.B. Web App, Dashboard) für die definierte Projektdauer. Ein Echtbetrieb wird sozusagen simuliert.

Schritt 3:

Implementierung

Nach der erfolgreichen Abwicklung des Proof-of-Concepts folgt Schritt drei, die Anbindung oder Implementierung der IoT-Lösung in das Kundensystem. Die Applikation wir kommerziell ausgerollt. Wenn Sie an diesem Punkt angekommen sind, sind Sie mit Ihrer IoT Lösung im Live-Betrieb und Ihnen wird bewusst werden, wie viele Prozesse und Systeme Sie noch sinnvoll implementieren / digitalisieren können.